Vorschlag an die Gemeindevertretung – Änderung der Wahlordnung

Vor einem Jahr fanden die Wahlen in die Gemeindevertretung statt. Die Wahlen waren nicht nur durch mehrere nachweisbaren Manipulationen überschattet, sondern auch aus organisatorischer Sicht schwer durchführbar. Die Wahlkommission hat den Vorstand über die notwendige Anpassung der Wahlordnung informiert, leider ist bis heute noch nichts geschehen.

Hier finden Sie meinen Schreiben „Vorschlag an die Gemeindevertretung: Gründung der Kommission zur Änderung der Wahlordnung“, gerichtet an die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Fr. Isabella Farkas.


Liebe Isabella,

zuerst möchte ich mich bei Dir für die Unbeantwortung meiner Email vom 25.10.2022 („Vorschlag an die Gemeindevertretung: Transparenz und Offenheit„) und für die stillschweigende Ignoranz bedanken.

Des Weiteren möchte ich die verehrten „Diener des jüdischen Volkes in Köln“ an die undemokratischen Wahlen des letzten Jahres erinnern. Direkt nach dem Wahltag haben alle Mitglieder des Vorstandes und der Gemeindevertretung einen ausführlichen Bericht von der Wahlkommission erhalten. In diesem Bericht waren alle Vorfälle bei der Durchführung der Wahlen detailliert festgehalten (mit allen Namen), auf den massiven Mängeln in der Satzung hingewiesen und auch die Vorschläge zu Bearbeitung der Wahlordnung unterbreitet.

Es muss an dieser Stelle auch erwähnt werden, dass es auch eine zweite Version des Berichtes gab, die für die breite Öffentlichkeit bestimmt war, und nach Wunsch der Wahlkommission im Gemeindeblatt veröffentlicht werden sollte.

Auf der Welt gibt es viele totalitäre und undemokratische Regierungen, die sehr unterschiedliche Formen der Unterdrückung annehmen können, aber in drei Punkten sind alle solche Regierungen absolut ähnlich, ähnlich auch mit der Synagogen Gemeinde Köln:

  1. die Durchführung von fairen und manipulationsfreien Wahlen ist nicht möglich,
  2. die Bevölkerung wird nicht und nie über den wahren Geschehnissen informiert,
  3. die Bevölkerung kann aus der offiziellen Quelle nur die angepassten, beschönigten und zensurierten Informationen erhalten, nämlich die Propaganda.

Die Gemeinde im Vergleich zu den undemokratischen Regierungen lebt überwiegend auf Kosten der deutschen Steuerzahler. Sollen die deutschen Steuerzahler die oben genannten drei Punkte durch die Mitfinanzierung unterstützen?

Als überzeugter Verfechter der Demokratie, Chancengleichheit und der fairen Wahlen, erlaube ich mir einige weitere Vorschläge zu unterbreiten.

Vorschläge

  • Eine Kommission zur Änderung der Wahlordnung wird gegründet (kein Arbeitskreis bestehend aus dem Vorstand und ihn loyalen Mitgliedern der Gemeindevertretung)
  • Über die Gründung der Kommission werden die Gemeindemitglieder im Gemeindeblatt informiert.
  • Alle Gemeindemitglieder können die Vorschläge unterbreiten.
  • Die Vorschläge werden im Gemeindeblatt veröffentlich.
  • Die Sitzungen der Änderungskommission sind öffentlich.

Mit illusorischer Hoffnung auf Demokratieverständnis

wünsche ich Euch eine gute Woche

 


Versendet an alle Mitglieder alle Mitglieder des Vorstandes und der Gemeindevertretung am 12.11.2022


 

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